Wir hatten das gleiche Problem.

Wir haben selbst Protokolle ausgefüllt, abgetippt und gesucht, jeden Tag, im eigenen Betrieb. Daraus wurde bauakte.at. Heute bauen wir es gemeinsam mit Betrieben, die der Zettelwirtschaft den Kampf ansagen wollen.

Warum wir das machen:Weil wir den Papierkram kennen.

Ab Februar 2024 habe ich zwei Jahre lang einen Photovoltaik-Betrieb mitgeführt. Förderprotokolle waren dort kein Sonderfall, sondern Tagesgeschäft: Ohne das ausgefüllte Blatt gibt es die Förderung nicht. Oft mussten wir dasselbe Protokoll für denselben Kunden mehrfach ausfüllen. Wir bauten uns ein Excel-Tool, doch am Ende blieb es Handarbeit.

  1. Dasselbe Protokoll, mehrfach. Für denselben Kunden, mit denselben Angaben. Nur eben jedes Mal von vorne.
  2. Das selbstgebaute Excel hilft nur halb. Es rechnet und es sieht ordentlich aus. Befüllt wird es trotzdem von Hand, Zeile für Zeile.
  3. Am Ende bleibt Abtippen. Zwischen dem, was auf der Baustelle passiert ist, und dem fertigen Blatt sitzt immer noch jemand mit einer Tastatur.

Vorher war ich mit Websites und Softwareentwicklung selbstständig. Deshalb habe ich jeden Ablauf auch mit den Augen eines Softwareentwicklers gesehen und versucht, unseren Betrieb zu digitalisieren. Nicht jede Idee war verhältnismäßig: Für unsere kleine Firma wollte ich zeitweise ein vollständiges Betriebssystem entwickeln. Das war viel zu groß gedacht, hat mir aber gezeigt, wo Digitalisierung entlastet und wo sie zum Selbstzweck wird.

Der entscheidende Anstoß kam von außen. Krisztian Suranyi-Molnar von SI Elektro- und Industriemontagen kam mit einer einzigen Anforderung: „Ich brauche etwas, das vor Gericht hält." Keine Funktionsliste, kein Wunschzettel. Zum ersten Mal gab es einen klaren Anwendungsfall aus einem Betrieb, in dem eigene Software wirklich Sinn ergab. Die ganze Geschichte steht auf der Story-Seite.

Im Mai 2026 habe ich die bauwerk digital GmbH gegründet, um mich ganz auf Software für Handwerksbetriebe zu konzentrieren. bauakte.at verbindet seitdem beides: die Nähe zum Handwerk und den Blick dafür, welche Digitalisierung in einem Betrieb tatsächlich hilft.

Entstehung:Vom Handwerk zur Software.

  1. Februar 2024

    Start in der PV-Branche

    Mit drei Kollegen beginnt der Vertrieb von Dachersatzziegeln. Daraus entstehen die ersten direkten Erfahrungen mit PV, Handwerk und dem Betrieb, aus dem später die eigene PV-Firma wird.

  2. Juni 2024

    Das erste eigene PV-Projekt

    Ein erster Kunde beauftragt uns direkt. Der Schritt vom Vertrieb in die Umsetzung.

  3. Oktober 2024

    Das erste Großprojekt

    In zwei Monaten abgewickelt - und zugleich die erste schmerzhafte Erfahrung mit unbezahlten Regieleistungen in fünfstelliger Höhe.

  4. Oktober 2024

    Förderstopp ohne Vorwarnung

    Mitten in unseren privaten Kundenanlagen stoppt Kärnten die Landesförderung. Plötzlich zählen Stichtage, Nachweise und die Frage, ob eine fertig errichtete Anlage noch gefördert wird.

  5. Jänner bis Februar 2025

    Förderchaos, zweite Runde

    Rückwirkende Anträge, ein neues digitales System und geänderte Fördersätze: Mit unseren Privatkundenanlagen sind wir auch in der nächsten Förderphase mittendrin.

  6. April 2025

    Erster Gewerbespeicher

    Wir verbauen unseren ersten Gewerbespeicher mit 215 Kilowattstunden.

  7. Oktober 2025

    Die Anfrage, aus der bauakte.at wird

    Krisztian Suranyi-Molnar kommt mit einem Satz: „Ich brauche etwas, das vor Gericht hält." Damit beginnt die Entwicklung von bauakte.at. Die ganze Geschichte

  8. März 2026

    Die erste Version geht live

    Mehr als 1.000 Stunden fließen in die erste Version. Das Go-live ist zugleich der Startschuss für die Partnerschaft mit Krisztian und SI Elektro- und Industriemontagen.

  9. Mai 2026

    Gründung der bauwerk digital GmbH

    Fabian gründet in Kärnten ein neues Unternehmen mit vollem Fokus auf Software für die Baustelle.

  10. September 2026

    Die ersten Pilotkunden

    Wir nehmen die ersten Handwerksbetriebe auf und richten bauakte.at gemeinsam mit ihnen ein.

Das Team:Die Leute hinter bauakte.at.

Gebaut in Kärnten, aus einem Problem im eigenen Betrieb. Weiterentwickelt mit den Betrieben, die es auf der Baustelle benutzen.

Fabian Becker

Gründer und Geschäftsführer

Hat zwei Jahre einen Photovoltaik-Betrieb mitgeführt und selbst Förderprotokolle ausgefüllt. Baut seit Mai 2026 nur noch Software für Handwerksbetriebe.

Krumpendorf am Wörthersee

Standort

Entwickelt in Österreich, Ansprechpartner vor Ort. Die Server stehen in der EU.

Schaff deine Zettel mit uns ab.

Wir nehmen gerade die ersten Betriebe in die Pilotphase auf, und du gestaltest bauakte.at von Anfang an mit. Fordere deinen Zugriff an, wir melden uns persönlich bei dir.