Aus der Praxis.Für die Baustelle.

bauakte.at ist aus einem Problem entstanden, das wir selbst jeden Tag hatten: Protokolle ausfüllen, abtippen und suchen. Heute bauen wir die Lösung gemeinsam mit Betrieben, die genau diese Arbeit kennen.

Warum wir das machen

Bevor ich meine späteren Geschäftspartner kennengelernt habe, war ich mit Websites, Webdesign und individueller Softwareentwicklung selbstständig. Meine Begeisterung für Software habe ich nie verloren.

Als ich im Februar 2024 in die Photovoltaik- und Handwerksbranche eingestiegen bin, habe ich deshalb jeden Ablauf auch mit den Augen eines Softwareentwicklers gesehen. Ich habe Probleme nicht nur als Teil des Arbeitsalltags erlebt, sondern immer auch überlegt, wie man sie digital besser lösen könnte. Dieser Blick hat mir Einblicke gegeben, die man von außen kaum bekommt.

Auch während meiner zwei Jahre als Geschäftsführer habe ich mich weitergebildet, kleine Projekte gebaut und versucht, unseren Betrieb zu digitalisieren. Nicht jede Idee war dabei verhältnismäßig: Für unsere damals noch kleine Firma wollte ich zeitweise ein vollständiges Betriebssystem entwickeln. Rückblickend war das viel zu groß gedacht. Es hat mir aber sehr deutlich gezeigt, wo Digitalisierung wirklich entlastet und wo sie nur zum Selbstzweck wird.

Ein Problem blieb dabei ständig sichtbar: Förderprotokolle waren kein Sonderfall, sondern Tagesgeschäft. Ohne das ausgefüllte Blatt gibt es die Förderung nicht, und ohne Förderung rechnet sich die Anlage für den Kunden anders. Oft musste dasselbe Protokoll für denselben Kunden mehrfach ausgefüllt werden. Wir bauten uns ein Excel-Tool, doch am Ende blieb es Handarbeit.

  • Dasselbe Protokoll, mehrfach. Für denselben Kunden, mit denselben Angaben. Nur eben jedes Mal von vorne.
  • Das selbstgebaute Excel hilft nur halb. Es rechnet und es sieht ordentlich aus. Befüllt wird es trotzdem von Hand, Zeile für Zeile.
  • Am Ende bleibt Abtippen. Zwischen dem, was auf der Baustelle passiert ist, und dem fertigen Blatt sitzt immer noch jemand mit einer Tastatur.

Der entscheidende Anstoß kam dann von außen. Krisztian Suranyi-Molnar von SI Elektro- und Industriemontagen kam mit einer einzigen Anforderung: „Ich brauche etwas, das vor Gericht hält." Keine Funktionsliste, kein Wunschzettel. Zum ersten Mal war da ein großer, klarer Anwendungsfall aus einem Betrieb, in dem eine eigene Software wirklich Sinn ergab. Ich konnte mein Wissen nicht nur in ein kleines Nebenprojekt stecken, sondern in ein Werkzeug, das im echten Arbeitsalltag gebraucht wird. Die ganze Geschichte steht auf der Story-Seite.

Da wurde mir wieder klar, wo meine Wurzeln liegen und wohin ich zurückwill: zur Software. Im Mai 2026 habe ich die bauwerk digital GmbH gegründet, um mich ganz auf Software für Handwerksbetriebe zu konzentrieren. bauakte.at verbindet seitdem beides: die Nähe zum Handwerk und den Blick dafür, welche Digitalisierung in einem Betrieb tatsächlich hilft.

Der Weg bis hierher.

  1. Februar 2024

    Start in der PV-Branche

    Mit drei Kollegen beginnt der Vertrieb von Dachersatzziegeln. Daraus entstehen die ersten direkten Erfahrungen mit PV, Handwerk und dem Betrieb, aus dem später die eigene PV-Firma wird.

  2. Juni 2024

    Das erste eigene PV-Projekt

    Ein erster Kunde schenkt uns das Vertrauen für ein direkt beauftragtes Prestigeprojekt. Der Schritt vom Vertrieb in die Umsetzung.

  3. Oktober 2024

    Mehr als 1.000 Module

    Beauftragung für das erste Großprojekt. In zwei Monaten erfolgreich abgewickelt – und zugleich die erste schmerzhafte Erfahrung mit unbezahlten Regieleistungen in fünfstelliger Höhe.

  4. Oktober 2024

    Förderstopp ohne Vorwarnung

    Mitten in unseren privaten Kundenanlagen stoppt Kärnten die Landesförderung. Plötzlich zählen Stichtage, Nachweise und die Frage, ob eine fertig errichtete Anlage noch gefördert wird.

  5. Jänner – Februar 2025

    Förderchaos, zweite Runde

    Rückwirkende Anträge, ein neues digitales System und geänderte Fördersätze: Mit unseren Privatkundenanlagen sind wir auch in der nächsten Förderphase mittendrin.

  6. April 2025

    Erster Gewerbespeicher

    Wir verbauen unseren ersten Gewerbespeicher mit 215 Kilowattstunden – ein weiterer Schritt von einzelnen PV-Anlagen zu größeren Energiesystemen.

  7. Oktober 2025

    Die Anfrage, aus der bauakte.at wird

    Krisztian Suranyi-Molnar bringt die Bedürfnisse aus seinem Betrieb mit: Regieleistungen müssen sauber, vollständig und belastbar dokumentiert werden. Damit beginnt die Entwicklung von bauakte.at. Die ganze Geschichte

  8. März 2026

    Die erste Version geht live

    Mehr als 1.000 Stunden fließen in die erste Version. Das Go-live ist zugleich der Startschuss für die Partnerschaft mit Krisztian und SI Elektro- und Industriemontagen.

  9. Mai 2026

    Gründung der bauwerk digital GmbH

    Fabian gründet in Kärnten ein neues Unternehmen mit vollem Fokus auf Software für die Baustelle.

  10. August 2026

    bauakte.at wird öffentlich

    Die öffentliche Version geht live. Aus der Lösung für zwei Betriebe wird ein Produkt, das weitere Handwerksbetriebe nutzen können.

  11. Heute

    Ständige Weiterentwicklung

    Seit dem öffentlichen Go-live entwickeln wir bauakte.at laufend mit Handwerksbetrieben weiter – nah an echten Abläufen, Problemen und Rückmeldungen von der Baustelle.

Die Leute hinter bauakte.at.

Gebaut in Kärnten, aus einem Problem im eigenen Betrieb. Weiterentwickelt mit den Betrieben, die es jeden Tag auf der Baustelle benutzen.

Fertig, wenn der Monteur die Baustelle verlässt.

Gründer und Geschäftsführer

Fabian Becker

Softwareentwickler mit Wurzeln in Webdesign und individueller Software. Danach zwei Jahre Geschäftsführer eines Photovoltaik-Betriebs.

Standort

Krumpendorf am Wörthersee

Entwickelt in Österreich. Die Server stehen in der EU.

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